Truppführerprüfung

Seit jeher legt die FF Wölsendorf Wert auf eine solide Ausbildung. Deshalb stellte sich die Wehr auch mit als eine der ersten im Landkreis der Abnahme zur Truppführerqualifikation (MTA). Unter den Augen der Abnahmeberechtigten KBM Josef Lingl sowie Jugendwartsprecher Rudi Mehrl und Jugendwart Sebastian Schad traten 11 Aktive zu den Trupp- und Gruppenaufgaben an. Nach der Auslosung der Funktionen galt es für jeden Trupp eine Aufgabe zu erledigen. Neben dem Einsatz einer Tauchpumpe, Beseitigung eines Baums über der Straße mit einer Motorsäge, Trennen eines Stahlrohrs mittels Trennschleifer standen auch erstellen einer halbseitigen Verkehrsabsperrung mit Verkehrsregelung und auffinden einer bewusstlosen Person in einem Gebäude zur Auswahl. Im Anschluß daran mussten die einzelnen Gruppen auch eine Gesamtübung bestehen. Hier wurde bei der ersten Gruppe ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Radfahrer simuliert. Es galt die verletzte Person zu betreuen, die Einsatzstelle abzusichern und für eine Ausleuchtung der Einsatzstelle zu sorgen. Die zweite Gruppe musste einen Brandeinsatz bewältigen. Als Szenario wurde eine Verpuffung am Grillplatz vorgegeben. Der Brand drohte auf das Gebäude überzugreifen. Es galt für die Gruppe eine Wasserversorgung über eine lange Schlauchstrecke aufzubauen, sowie den Erstangriff per Strahlrohr vorzunehmen, Verkehrssichernde Maßnahmen ergreifen und die Einsatzstelle auszuleuchten. Abgerundet wurde die Prüfung noch durch einen schriftlichen Teil. Bei diesem galt es viele Fragen zum Feuerwehrwesen richtig zu beantworten.

Alle Prüfer konnten den Trupps gute Arbeit bescheinigen. KBM Lingl zeigte sich sehr erfreut über den hohen Wissensstand und die qualitative Arbeitsweise. Bei einer kleinen Feierstunde im Gasthaus Lorenz überreichte Jugendwartsprecher Rudi Mehrl die Zeugnisse und bestätigte in seiner Ansprache nochmals, dass diese Qualifikation die Teilnehmer zurecht aufgrund ihrer überzeugenden Arbeit erhalten haben.

Abnahme Bayerische Jugendspange

 

4 Mitglieder der Jugendgruppe der FF Pretzabruck und 3 Mitglieder der Wölsendorfer Jugendgruppe legten gemeinsam am 2. Juli in Wölsendorf ihr erstes großes Leistungsabzeichen, die Bayerische Jugendspange ab. Viele anspruchsvolle feuerwehrtechnische Aufgaben warteten auf die Prüflinge, welche bei sehr widrigem Wetter unter den Augen der Schiedsrichter KBM Lingl, KBM Schatz und KBM Pronath antraten. So galt es beim Kommando "Zur Übung fertig!" nicht nur die Zeit im Auge zu behalten, sondern auch fehlerfrei zu arbeiten. Knöten wie der Rettungsknoten oder der Mastwurf, ausrollen eines C-Schlauches, Kuppeln einer Saugleitung und einer längeren Schlauchstrecke, als auch der effektive Umgang mit dem Kleinlöschgerät "Kübelspritze" waren Gegenstand der Prüfung. Eine richtige Zuordnung von Feuerwehrarmaturen und -geräte und ein Fragebogen rundete die Prüfung ab. Abschließend konnte KBM Lingl die erwarteten Worte verkünden: "Ihr habt alle bestanden!" Er überreichte den Jugendfeuerwehrler ihr Abzeichen und gab ihnen abschließend noch folgendes mit auf den Weg: "Bleibt weiterhin so aktiv in eurer Feuerwehr und haltet das Abzeichen in Ehren!".

Übung - neue THL Ausrüstung

 

Nachdem die FF Stulln ihr neues HLF in Dienst gestellt hat, ergab sich für uns die Möglichkeit, deren ausgemusterte Gerätschaften wie den Rettungsspreizer und -scheere, als auch den Rettungszylindersatz zu übernehmen. Um sich mit den neuen Geräten vertraut zu machen, bevor diese in Dienst gestellt werden, wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person simuliert und ein PKW zerschnitten. Auch nutzten wir die Möglichkeit, um beim Glasmanagement die klassische Glassäge mit der elektrischen Säbelsäge zu vergleichen.

Jugendgruppe beweist ihr Wissen

Jährlich im Herbst gilt es für die Jugendgruppen ihr Wissen zu beweisen. Im Rahmen des Wissenstests gilt es in der Theorie und teils in der Praxis verschiedene Fragen zu beantworten. Im KBM Bereich 4/3 treffen sich hierzu die Jugendlichen immer in Altfalter. Unter Leitung von Jugendwartsprecher Rudi Mehrl aus Schwarzenfeld legten neben der FF Wölsendorf (mit 9 Teilnehmer) noch weitere Jugendgruppen diesen Test ab. Thema im Jahr 2015 lautete "Organisation in der Feuerwehr und Jugendschutz". Je nach der abzulegenden Stufe, mussten Fragen zur Struktur innerhalb der Feuerwehr und deren Aufgaben, sowie Fragen zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit beantwortet werden. Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen durch den Jugendwartsprecher Rudi Mehrl an die einzelnen Jugendwarte mitgeteilt.

 

Abnahme Leistungsabzeichen Wasser

"Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wölsendorf zur Leistungsprüfung angetreten". Mit diesem Befehl begann vergangenen Freitag die Leistungsprüfung "Wasser" für zwei Löschgruppen der Wölsendorfer Floriansjünger. 1. Kommandant Hans-Jürgen Schießl freute sich, den drei Schiedsrichtern, Kreisbrandmeister Josef Lingl, Kreisbrandmeister Günther Ponath und Zeitnehmer Martin Pösl zwei gut vorbereitete Gruppen zur Abnahme der Leistungsprüfung vorstellen zu dürfen. Dabei waren unter den insgesamt 16 Aktiven auch 4 weibliche Feuerwehrdienstleistende, die nicht nur für eine überdurchschnittliche Frauenquote von 25% sorgten, sondern auch Ihren männlichen Kollegen bei den einzelnen Übungen in Nichts nachstanden. Bevor es aber an die 2 Hauptaufgaben ging, mussten die Prüflinge beweisen, dass sie ihr Feuerwehrgrundwissen beherrschen, die verlangten Knoten binden können und wissen, wo sich die abgefragte Ausrüstung im Löschfahrzeug befindet. Danach wurde es ernst: Zu bewältigen war in einer Zeitvorgabe von nur 190 Sekunden der vollständige Aufbau eines Löschangriffs. Von der Verkehrssicherung, über die Inbetriebnahme des Überflurhydranten zur Wasserversorgung des eigenen Löschfahrzeuges LF 16 bis hin zum Aufbau von insgesamt 3 Löschleitungen musste jeder Handgriff sitzen, wollte man im Kampf gegen die Stoppuhr der Schiedsrichter als Sieger hervorgehen. Für die zweie Aufgabe, dem sog. Saugschlauchkuppeln, bei dem mit den größten Feuerwehrschläuchen der Größe A eine Saugleitung zwischen Fahrzeug und einem imaginären Gewässer einzurichten war, durften die Gruppen nur 100 Sekunden verbrauchen. Die zahlreichen Übungen der letzten Wochen trugen jetzt Früchte. Auch wenn die einzelnen Funktionen nicht bekannt sondern erst unmittelbar vor der Prüfung ausgelost wurden, lief alles wie geschmiert und jeder wusste genau, was er zu tun hatte. Davon konnten sich auch einige Zuschauer überzeugen, die das eilige Treiben Ihrer Feuerwehr auf dem Dorfplatz gerne mit verfolgten. Nach ca. 1 Stunde je Gruppe war es dann schließlich geschafft und die Schiedsrichter verkündeten: "Leistungsprüfung bestanden". 1. Kommandant Hans-Jürgen Schießl gratulierte seinen Kameraden und freute sich über den erneuten Beweis der Einsatzbereitschaft seiner Wehr. Nachdem jeder Mitwirkende sein Abzeichen über die bestandene Prüfung erhalten hatte ging man zum gemütlichen Teil über.

nach Oben