Brand - Zimmer in Pretzabruck

Ein technischer Defekt an einem Wäschetrockner dürfte der Auslöser eines Zimmerbrands im Nachbarort Pretzabruck gewesen sein. Die Anwohner des Anwesens wurden über installierte Rauchmelder gewarnt und konnten unverletzt das Gebäude verlassen und die Feuerwehr verständigen. Die ILS Amberg alarmierte mit dem Stichwort "Brand - Zimmer" gegen 19: 16 Uhr die Feuerwehren aus Pretzabruck, Schwarzenfeld und Wölsendorf. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus dem Erdgeschoss. Ein Atemschutztrupp der FF Schwarzenfeld drang in das betroffene Zimmer vor und konnte durch schnelles Eingreifen den Brand unter Kontrolle bringen. Das Brandgut wurde ins Freie gebracht, wo die Kräfte der FF Wölsendorf die Nachlöscharbeiten übernommen haben. Da am Brandherd eine Holzdecke verbaut war, wurde diese noch entfernt und auf Glutnester kontrolliert. Das Gebäude wurde im Anschluss noch belüftet. 

Brand - Keller in Wölsendorf

Abgestellte Gegenstände auf einer eingeschalteten Herdplatte dürfte der Auslöser für einen Brand im Keller eines Anwesens im Baugebiet "Am Auhorn" gewesen sein. Der 11jährige Sohn der Familie stellte gegen 18:16 Uhr den Brand im Keller fest. Zu diesem Zeitpunkt wurden dann auch schon die Feuerwehren Wölsendorf, Pretzabruck, Stulln und Schwarzenfeld durch die ILS Amberg alarmiert. Durch das frühe Entdecken des Brandes konnte schlimmeres verhindert werden. Die Atemschutzgeräteträger löschten das Feuer schnell ab. Im Anschluß wurde das Gebäude noch belüftet. Nach einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

Übung - Brand am Heinrich-Kocher-Stollen

Im Rahmen der Aktionswoche 2015 hielt die Feuerwehr Wölsendorf diesmal eine Übung in Wölsendorf ab. Als Objekt wurde die Schutzhütte am Heinrich-Kocher-Stollen am östlichen Berg von Wölsendorf ausgewählt. Es wurde von einem Brand im direkt angrenzenden Wald - wie vor einigen Jahren tatsächlich auch schon geschehen - ausgegangen, welcher auf die Schutzhütte überzugreifen drohte. Zusätzlich musste auch der weiteren Ausbreitung des Waldbrandes unterbunden werden. 

Durch die ILS Amberg wurden somit am 25.09.15 gegen 19:30 Uhr die Feuerwehren aus Wölsendorf, Pretzabruck, Stulln, Schwarzenfeld, Altfalter, Schwarzach, Unterauerbach, Weiding, Sonnenried und Frotzersricht alarmiert. Es galt nun das angedachte Szenario zu lösen: Einige hundert Meter unterhalb der Hütte ist ein kleiner Weiher, aus welchem mit 2 B-Leitungen eine lange Schlauchstrecke aufgebaut wurde. Diese Aufgabe übernahmen die alarmierten TSF Feuerwehren. 

Um die Hütte vor einem Übergreifen des Waldbrandes zu schützen, wurde von der Hütte aus mit einem Löschangriff begonnen. Die Wasserversorgung fand im Pendelverkehr durch die TLF und LF statt. 

Nach über einer Stunde wurde die Übung beendet. Das Resümee durch KBM Josef Lingl und Bürgermeister Alois Böhm war sehr positiv. Die Übung verlief reibungslos und das erarbeitete Konzept ging voll auf. Nach der "Manöverkritik" stärkten sich die über 120 Einsatzkräfte noch im Dorfstodl in Wölsendorf beim Feuerwehrhaus.

THL - VU mit PKW in Stulln

Ein Verkehrsunfall mit einem PKW im Fischgrubenweg in Stulln war der Alarmgrund am 6.10.15 um 18:16 Uhr. Die ILS Amberg alarmierte die FF Wölsendorf gleichzeitig mit der FF Stulln als Unterstützung. Bereits auf der Anfahrt nach Stulln wurde die FF Wölsendorf durch die zuerst an der Einsatzstelle eingetroffene FF Stulln wieder abbestellt. Der Verkehrsunfall stellte sich als weniger dramatisch heraus, weshalb die FF Wölsendorf nicht mehr benötigt wurde. Die Einsatzfahrt wurde daraufhin abgebrochen und wieder ins Gerätehaus eingerückt. 

THL - Person in Wasser

Zu einem Einsatz der in die Kategorie "kurios" gehört, wurden am 23. August um 6:16 Uhr die Feuerwehren aus Stulln und Wölsendorf alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete zunächst "Person in Wasser bei der Naabbrücke zwischen Wölsendorf und Brensdorf". Als beide Fahrzeuge der FF Wölsendorf an der Einsatzstelle eingetroffen sind, waren bereits die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Die Person stand bis zur Hüfte im Wasser und war dem ersten Eindruck nach sehr verwirrt. Scheinbar ging der Rettungsaktion ein Streit voraus. Auf der A 93 höhe Wölsendorf muss es zwischen der Person im Wasser und seinem Fahrer zu einem Streit gekommen sein, bei welchem auch die Fäuste im Fahrzeug flogen. Bei der Polizeinotrufzentrale gingen daraufhin mehrere Anrufe über Personen auf der Fahrbahn ein. Beim eintreffen der Autobahnpolizei flüchtete einer der beiden Kontrahenten über den Wildschutzzaun und lief direkt in die angrenzende Naab um sich den Zugriff durch weitere Polizeibeamte zu entziehen. Die Aufgabe der Feuerwehr war es nun, die Person aus dem Wasser zu retten. Dieser machte nicht nur lautstark, sondern auch mit einem Ast und Steinen klar, dass er nicht aus dem Wasser raus möchte und Dritte nichts in seiner Nähe zu suchen haben. Zwischenzeitlich trafen auch mehrere Wasserwacht Ortsgruppen mit Booten an der Einsatzstelle ein. Da das Verhalten der Person nicht berechenbar war, konnte eine Gefährdung der Einsatzkräfte nicht ausgeschlossen werden. Deshalb gestaltete sich die Rettungsaktion als sehr schwierig. Die Polizei zog den Fahrer des Flüchtigen an die Einsatzstelle hinzu. Dieser konnte dann auf die Person im Wasser einwirken und er verließ nach fast einer Stunde freiwillig die Naab. Die Polizeibeamten nahmen den Mann dann widerstandslos fest. Die Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle großzügig ab, da jederzeit mit einer erneuten Flucht gerechnet werden musste.

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